Frühe Unterzahl - Niederlage in Rindern
Am Gründonnerstag traten wir unter Flutlicht beim SV Rindern an. Gegen den Tabellensiebten wartete eine anspruchsvolle Aufgabe – und diese wurde bereits in der Anfangsphase noch einmal deutlich komplizierter.
Die Partie begann intensiv, doch schon in der 6. Minute nahm das Spiel eine entscheidende Wendung. Nach einer Notbremse sah Daniel Buscher die Rote Karte, sodass wir früh in Unterzahl agieren mussten. In den folgenden Minuten entwickelte sich eine Druckphase der Gastgeber, die direkt gefährlich wurden. Ein Freistoß landete am Pfosten, auch im Nachschuss hatten wir Glück, dass der Ball nicht im Netz landete.
Trotz der personellen Unterzahl hielten wir defensiv zunächst gut dagegen und versuchten, kompakt zu stehen. Rindern übernahm erwartungsgemäß die Kontrolle und erspielte sich weitere Möglichkeiten. In der 31. Minute konnten wir eine Großchance noch vereiteln, doch wenig später fiel der Führungstreffer. In der 34. Minute brachte Mika Winkler die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nachdem eine Flanke ihren Weg ins lange Eck fand.
Bis zur Pause blieb das Bild unverändert: Der SVR mit mehr Ballbesitz und Druck, wir mit hohem Einsatz und viel Laufarbeit gegen den Ball. Offensiv gelang es uns jedoch zu selten, für Entlastung zu sorgen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf ein wenig. Wir agierten detulich aktiver und hatten unsere beste Phase. Rindern nutzte die Überzahl wund suchte die Entscheidung. In der 59. Minute zog Piet Kramer nach innen und traf sehenswert zum 2:0.
Trotz des Rückstands gaben wir uns nicht auf und investierten weiterhin viel. Mit zunehmender Spieldauer gelang es uns, wieder etwas mutiger nach vorne zu agieren. Der Einsatz wurde in der 85. Minute belohnt: Pierre Weyerhorst nutzte eine unserer Möglichkeiten und verkürzte auf 2:1.
In den Schlussminuten warfen wir alles nach vorne und versuchten, doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Die Partie blieb bis in die Nachspielzeit offen. Mit dem letzten Risiko boten sich jedoch Räume für die Gastgeber – und diese nutzte Rindern eiskalt. In der 92. Minute stellte Lukas Müller mit dem Treffer zum 3:1 den Endstand her.
Nach über achtzig Minuten in Unterzahl zeigten wir eine engagierte und kämpferisch starke Leistung, mussten uns am Ende jedoch einer abgeklärten Mannschaft des SV Rindern geschlagen geben.
Meine Mannschaft sich in Unterzahl hervorragend verkauft und kämpferisch alles gegeben. Darauf kann man aufbauen.
